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Wir verfügen über eine gut ausgerüstete Werkstatt mit qualifiziertem Personal.

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Wiederkehrende Prüfungen an Maschinen

Wiederkehrende Prüfungen an Maschinen und Geräten, die besser als Sachkundeprüfungen bekannt sind, stellen seit Jahren ein Reizthema dar.

Oft ist festzustellen, dass die verantwortlichen Betreiber ihre Maschinen nicht fristgerecht bzw. überhaupt nicht prüfen – in vielen Fällen aus Unwissenheit, in manchen auch bewusst.
Die wiederkehrenden Prüfungen von Maschinen und Geräten ist bindend vorgeschrieben.


Die gesetzlichen Grundlagen hierfür bilden schwerpunktmäßig nach Außerkrafttreten der VBG 40 „Erdbaumaschinen“ im vergangenem Jahr die folgenden Vorschriften und Verordnungen:

Betriebssicherheitsordnung (BetrSichV), BGVA1 „Grundsätze der Prävention“, BGR 500 „ Betreiben von Arbeitsmitteln (Teil2.12 Betreiben von Erdbaumaschinen) und EN 474 „ Erdbaumaschinen Sicherheit“.
Hat die VBG 40 in der Vergangenheit noch den jährlichen Prüfzyklus vorgeschrieben, so sagt die BetrSichV aus, dass der Betreiber im Rahmen der ihm obliegendem Verantwortung für seine Maschinen eine Gefährdungsanalyse erstellen muss. Hier muss er auch festlegen, in welchen Abständen die Maschinen zu prüfen sind.


Die Intervalle zu verlängern, ist auf den ersten Blick eine einfach Möglichkeit, Kosten zu sparen. In der BGR 500 findet man die Bereiche „Betreiben“ und „Prüfung“ aus der zurückgezogenen Vorschrift VBG 40. Hier findet man auch die alte Definition des jährlichen Prüfintervall wieder.

Darüber hinaus ist der Betreiber auch in der Pflicht, dass er die Änderung der Prüfzyklen schriftlich begründen muss. Dies kann er nur, wenn er über die anfallenden Mängel, Wartungen und vorbeugenden Instandhaltung genauestens Buch führt und diese auswertet – ein aufwändiges Verfahren. Zudem ist es auf der einen Seite unerläßlich, durch die wiederkehrende Prüfung die Betriebssicherheit der Maschinen und somit die Sicherheit des Anwenders zu gewährleisten.

Zum anderen ist es logisch, dass die Durchführung einer solchen Prüfung zur Folge hat, dass Mängel frühzeitig erkannt und behoben werden können. Dies erhöht die Einsatzfähigkeit der Maschine, minimiert die Ausfallzeiten und vermeidet nachfolgende, höhere Reparaturkosten.

Darüber hinaus müssen hierfür auch noch weitere Faktoren berücksichtigt werden und in die Festlegung der Intervalle einfließen, wie Einsatzdauer und –ort, die Art der mit der Maschine durchgeführten Arbeiten (Einsatzbedingungen), die Qualifikation der eingesetzten Bediener (insbesondere im Mietgeschäft ein wichtiger Faktor), das Alter der Maschine sowie Pflege und Wartung der Maschine in der Vergangenheit.

Die Prüfungen sind schriftlich zu dokumentieren. Hiefür ist ein Abnahmeprotokoll vorgeschrieben. Die Definition der Personen, die die wiederkehrenden Prüfungen an Erdbaumaschinen durchführen, werden in der BGR 500 und der BetrSichV formuliert.

Sachkundiger ist demnach, wer auf Grund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der Erdbaumaschinen hat und mit den einschlägigen Vorschriften soweit vertraut ist, dass er den betriebssicheren Zustand von Erdbaumaschinen beurteilen kann.

Die befähigte Person verfügt durch ihre Berufsausbildung, ihre Berufserfahrung und ihre zeitnahe berufliche Tätigkeit über die erforderlichen Fachkenntnisse zur Prüfung der Arbeitsmittel verfügt.
Die Prüfung der Maschinen ist eine Unternehmerhaftung. Da in der Praxis der Unternehmer die Prüfung oft nicht selber durchführt, kann er die Verantwortung durch eine Übertragung seiner Unternehmerpflicht delegieren:

In Form einer schriftlichen Beauftragung. Die technische Weiterentwicklung der Maschinen und die Änderungen im Vorschriftenwesen machen eine bedarfsgerechte Weiterbildung der Mitarbeiter erforderlich.

Der VDBUM bietet zu diesem Themenbereich seit Jahren praxisorientierte Schulungen bundesweit an.

   
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